Das Programm

Alle Vorstellungen incl. Getränke (Bier, Wein, Softdrinks) so viel Sie wollen bis zum Schlussapplaus.

Samstag 02. November 2019

 

Matthias Brodowy &

Werner Momsen

(Ausverkauft)

 

"Och..- Zwei Nordlichter sprechen sich aus"

  

Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein. Der Eine, südnorddeutscher Kabarettist und Musiker, der Andere, Hamburger Kodderschnauze und Klappmaulkomiker und seit Jahren als rasender Reporter für den NDR

unterwegs. Was die beiden eint? Sie sind bekennende und praktizierende Nordlichter, die eines begriffen haben: Hinterm Deich ist vor dem Harz! Denn der Norden ist weit mehr als Krabbenkutterromantik vor untergehender Sonne. Von hier aus wurde England besiedelt, Wikinger haben das Land mit Met besudelt und Störtebecker verlor hier nicht nur seinen sein Herz. Herr Hoffmann fuhr von Fallersleben zum Hymnenschreiben nach Helgoland, Herr Löns ließ die Heide brennen und Herr Mann die Buddenbrocks untergehen. Norden ist da, wo jeder Kompass sich Zuhause fühlt.

Dieser Abend ist wie das Land: Literarisch und musikalisch, komödiantisch und melancholisch, mit Augenzwinkern und Humor, der weitaus trockener ist als das norddeutsche Wetter. Ein Tripp kreuz und quer durch damals und heute, Eigenheiten und -sinnigkeiten, Mythen und Geschichten.

Die Zwei Nordlichter Momsen und Brodowy bringen mit Stand up, Lesung, Musik und vor allem Schau- und Puppenspiel die endlose Weite ganz nah!

Und sonst? ...Och!

 

Einlass 19.15 Uhr / Beginn 20.00 Uhr

Vorverkauf 31,00 € zzgl. 3,10 € Geb.

Abendkasse 36,00 €

incl. Bier, Wein, Softdrinks so viel Sie wollen bis zum Schlussapplaus

 

 www.brodowy.de

www.werner-momsen.de

Freitag 22. November 2019

 (Vorverkauf läuft)

 

Piet Klocke - live

 

in  "Die Spanischattacke

      der 11 Amöben" 

liest, spricht und schweigt Piet Klocke über Dinge, die sich ihm fliehend anbieten. Worte kommen zögerlich, outen sich oft als hormonell-überschätzt. Bezüge sind seriös geplant, werden aber auch einbezogen. Der Versuch einer ordentlichen Lesung, unter Berücksichtigung seiner beiden letzten Buchveröffentlichungen, auf den der Meister selbst gespannt sein darf. Der Abend gestaltet sich frei nach Hugo Ball: "Blödsinn ist, wenn das Kind keinen Kopf hat. Blödsinn ist aller Jammer der Welt. Blödsinn ist die Enttäuschung der Seele, die Quintessenz der Melancholie. Blödsinn ist überhaupt ein Blödsinn!".

 

Einlass 19.15 Uhr / Beginn 20.00 Uhr

Vorverkauf 31,00 € zzgl. 3,10 € Geb.

Abendkasse 36,00 €

incl. Bier, Wein, Softdrinks so viel Sie wollen bis zum Schlussapplaus

Foto: Diana Birk
Foto: Diana Birk

Freitag 24.01.2020

 

Nikita Miller

 

"Auf dem Weg ein Mann zu werden"

(Vorverkauf läuft)

 

 Nikita Miller, in Kasachstan geboren, in Stuttgart aufgewachsen, bezeichnet sich selbst als comedic Storyteller. Er ist anders deutsch, ist anders komisch, ist philosophisch und direkt. 

Wenn er mit leichtem russischen Akzent beginnt, seine erste Geschichte auf der Bühne zu erzählen, stehend, mehr als zwei Meter groß, Haare so lang wie ein Streichholzkopf und durchtrainiert wie ein Mönch der Shaolin, ist man froh, wenn er sich setzt, damit er keine Schneise schlägt, falls er mal ins Publikum fällt. 

Kabarettist Dieter Nuhr sagt über ihn: „Nikita Miller macht etwas, was ich noch nie gesehen habe: Er erzählt witzige Geschichten, die sich aber nicht von Pointe zu Pointe hangeln und gerade deshalb lustig sind. Sein Vortrag hat Tiefe und Authentizität. Die Texte bewegen den Zuschauer, und man hört gerne und gespannt, ja geradezu gefesselt zu. Das ist eine völlig eigene Form von Alltagssatire. Ich bin begeistert!“

Es gibt Comedians, bei denen man schon bei der ersten Begegnung merkt, dass sie einem gefehlt haben. Nikita Miller ist so einer. Und er hat sich auf den Weg gemacht. Und wenn so einer losgeht, dann kommt er auch an! Wo immer das sein mag. 

 

Einlass 19.15 Uhr / Beginn 20.00 Uhr

Vorverkauf 31,00 € zzgl. 3,10 € Geb.

Abendkasse 36,00 €

incl. Bier, Wein, Softdrinks so viel Sie wollen bis zum Schlussapplaus 

 

www.nikita-miller.de

Foto: Andreas Volkmar
Foto: Andreas Volkmar

Freitag 17.04.2020

 

Hans-Hermann Thielke

 

"Immer"

 

Die ganze Welt scheint momentan aus den Fugen geraten zu sein. Immer ist irgendetwas, was sich ständig und selbst verändert. Angst, Panik und schlimmste Befürchtungen bestimmen unseren Alltag. Hans-Hermann Thielke, Postbeamter Ade, sitzt in seiner Trutzburg – einem 2 ¾ Reihenmittelhaus am Rande einer Kleinstadt und analysiert die Fakten. Ohne Freunde aber mit einem Toaster und den neuen und alten Medien findet er Antworten auf quälenden Fragen, die sich seine Mitbürgerinnen und Mitbürger immer und immer wieder stellen:

Wird meine Arbeit schon bald von einem fleißigen Roboter übernommen? Muss ich für meine Plastiktütensammlung zu Hause ein Zwischenlager errichten, um die Weltmeere zu entlasten? Was mache ich mit meinen alten Thermohosen, wenn es – dem Klimawandel geschuldet – immer wärmer wird?

Mit der Verlässlichkeit eines deutschen Beamten beobachtet Thielke seine Umgebung und deren Veränderungen. Er weiß aber auch, wenn er nicht mit der Zeit geht, muss er mit der Zeit gehen. Aktuell im Zeitalter der Globalisierung schaut Thielke dem Bewohner der Bundesrepublik Deutschland akribisch genau vor, hinter und auf den Kopf.

 

Hans-Hermann Thielke: 179 cm groß, Seitenscheitel, moderne Gleitsichtbrille. Er ist der Mann, dem jeder immer blind vertrauen kann. Auch diejenigen, die sich selbst schon längst nicht mehr über den Weg trauen! Er nimmt alle Sorgen ernst und nimmt sich dafür viel Zeit.

Hans-Herman Thielke weiß wie kein anderer, wie es ist, wenn man nicht mehr aus noch ein weiß. Er wusste es nämlich noch nie. Einfühlsam und kompetent nimmt er seine Nachbarinnen und Nachbarn, Mitbürgerinnen und Mitbürger an die Hand und führt sie trockenen Fußes durch die aufgewühlte See des Alltags. Er weiß: „Am Ende des Tages geht das Licht aus“, aber bis es soweit ist, gibt es immer noch viel zu lachen.

 

Einlass 19.15 Uhr / Beginn 20.00 Uhr

Vorverkauf 31,00 € zzgl. 3,10 € Geb.

Abendkasse 36,00 €

incl. Bier, Wein, Softdrinks so viel Sie wollen bis zum Schlussapplaus 

 

www.hans-hermann-thielke.de